
Menstruationsbeschwerden müssen nicht sein​
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Der weibliche Körper besitzt mit seiner Gebärmutter (Uterus) ein Ausscheidungs-, und vor allem Entgiftungsorgan mehr als der männliche Körper und sollte deshalb eine besondere Beachtung bekommen. Monatliche Beschwerden vor und nach der Menstruation stellen sich meistens als Ungleichgewicht des betroffenen Organes und des gesamten Organismus heraus. Ebenso sind unregelmässige Zyklen sowie verstärkte oder ausbleibende Menstruationsblutungen nicht einfach zu ignorieren. Grund einer Störung des weiblichen Unterleibes könnten Umwelteinflüsse oder Elektrogeräte sein, bei der vor allem die Milz das grosse Leiden hat (siehe auch- warum ein warmes Frühstück heute so wichtig ist). Ein anderer Grund könnte eine Fehlstellung im Beckenbereich sein. Die aus dem Rückenmark austretenden Spinalnerven versorgen in dieser Etage die Haut, die Muskulatur, sowie das Organ und den Wirbelsäulenbereich. Befindet sich hier eine Dysbalance im knöchernen Bereich, eine Wirbelfehlstellung oder eine Blockade im ISG (Iliosacralgelenk), kann diese den Nerv irritieren, der seinen Reiz nach Innen weiterleitet. Ist das Organ gereizt oder gestresst, verläuft der Reflex in Umgekehrter Reihenfolge.
Zyklus der Frau
Etwa 500 Zyklen durchlebt eine Frau im Durchschnitt in ihrem Leben. Die Abstände zwischen den Blutungen können bis zu 30 Tage dauern, wobei der Eisprung meistens 14 Tage vor der nächsten Blutung festzulegen ist. Bereits hier können Symptome auftreten wie zum Beispiel ein ziehender Schmerz im Unterleib, Spannungen in den Brüsten oder Stimmungsschwankungen. Menstruationskrämpfe oder Kreuzschmerzen, die in den Unterleib ausstrahlen sind oft kurz vor der Menstruation zu beobachten.
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Abhängigkeit des Blutes
Die Leber speichert das Blut und die Speicherung dessen ist abhängig von der Produktion des Blutes. Ist die Leber zum Beispiel durch Dauerstress (Disstress) geschwächt oder als Organ selbst in einem Stresszustand, mag sie das Blut nicht mehr genügend speichern und es kommt zu Blut-Fluss-Störungen. Klumpiges Blut während der Menstruation sind ein Zeichen einer Leber-Blut-Stagnation.
Die Entstehung des Blutes geschieht primär durch die Milz und ist stark von unserer Nahrungsaufnahme und deren Resorption gesteuert. Fehlernährung, Störungen in der Resorption der Nahrungsteilchen in den Körper und Feuchtigkeitsansammlungen wie zBs. durch zu viel Alkohol oder fettiges Essen sind hier in Betracht zu ziehen. Die Durchblutung der Gebärmutter ist wiederum abhängig von der Durchblutung der Leber und deren Funktionstüchtigkeit.
Pflege dich gut während deinen Tagen
Da das Hormon Östrogen für die «Fürsorglichkeit» steht, also das Umsorgen, muss ich mich zuerst um mich selbst sorgen. Das heisst für mich, dass ich mir auch immer wieder vorsorglich Zeit nehmen darf mir Gutes zu tun, um den täglichen Anforderungen gerade in den Tagen der Menstruation gewachsen zu sein und mich nicht überfordert fühle. Die Unterdrückung der eigenen Wünsche, Ambitionen und Ideen engen den Menschen ein und eine Entfaltung des eigenen Ich`s ist nur schwer möglich. Das geht buchstäblich an die Leber und staut ihre Energie (Leber-Qi-Stagnation). Der Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung wird unter den täglichen Anforderungen stark belastet, weil wir manchmal vergessen, wer «Frau» wirklich ist.
Ebenfalls spielen Östrogen aber auch Androgen eine wesentliche Rolle bei der Stabilität des Charakters und des Durchsetzungsvermögens. Stimmungsschwankungen während der Menstruation können Hinweise für ein Ungleichgewicht der beiden Hormone sein und brauchen gerade in dieser Zeit viel Ruhe und Erholung. Regelmässiges Yin-Yoga, Tai Chi oder Muskelentspannungsübungen nach Jakobson können hier ausgleichend wirken. Durch die Übungen werden die Signale des Körpers wahrgenommen und die Selbstregulationskräfte des Körpers aktiviert, so dass auf den natürlichen Zyklus individuell eingegangen werden kann.
Fragen, die Sie sich stellen können, sind zum Beispiel:
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Fühl ich mich überfordert oder mache ich mir selbst Druck?
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Habe ich Existenzängste oder gibt es uneingestandene Ängste?
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Lebe ich meine Weiblichkeit… was heisst eigentlich Weiblichkeit?
Verzichte auf gewisse Lebensmittel…
weil sie die Schleimbildung fördern und den Uterus während der Menstruation unnötig belasten. Feuchtigkeits-, und schleimbildende Nahrungsprodukte wie Alkohol, Weizen, Zucker oder Milch (Kuhmilch) sind zu reduzieren oder ganz zu meiden. Das wende ich persönlich seit Jahren an und darf ich Ihnen nur empfehlen, es einfach mal für einen Zyklus zu versuchen. Das Östrogen baut die Uterusschleimhaut vor der Menstruation auf. Verzichte ich auf schleimbildende Nahrungsmittel, wird der Körper nicht unnötig in Stress versetzt und dadurch nicht noch mehr überfordert.
Auch ist darauf zu achten, dass der Untere Erwärmer (Beckenbereich) warm hat. Angemessene Kleidung betreffend der Jahreszeiten wirken sich positiv auf den Unterleib aus, der anatomisch gesehen bei den Füssen beginnt.
Warum APM-Radloff bei Menstruationsbeschwerden?
Weil der Körper einfach keine Einbahnstrasse ist. Alles ist mit allem vernetzt und die Beschwerden treten nicht da auf, wo das eigentliche Problem liegt.
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Die Akupunkt-Massage nach Radloff ist eine ganzheitliche Therapiemethode. Östliche Energielehre und westliche manual therapeutische Behandlungstechnik erkennen die Individualität jedes einzelnen und gehen den Beschwerden gezielt und mit Berücksichtigung seiner Konstitution auf den Grund. Die Genesung wird hier als ganzheitliches und individuelles Therapiegeschehen angesehen, welches
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Körper (Stoffwechsel, Bewegungsapparat, Organe, ect.)
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Geist (psychosomatische Ebene und Charakterstruktur) und
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Seele (energetische und emotionale Ebene) betrifft.
Sie strebt die
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Selbstregulation des Körpers und deren Stärken an
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fördert die Selbstwahrnehmung und
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stärkt die Genesungskompetenz, in dem sie einem alten Naturgesetz folgt.
Lassen Sie sich ganzheitliche behandeln. Gehen Sie den Beschwerden auf den Grund.
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Ich begleite Sie gerne auf Ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität, in jedem Alter.
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