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Bandscheibenvorfall

 

​​Aus Sicht der Schulmedizin ist ein Bandscheibenvorfall eine Erkrankung der Wirbelsäule. Durch ein Missverhältnis zwischen Fehlbelastung und Belastbarkeit und den natürlichen Alterungsvorgängen der Bandscheibe wölbt sich die Bandscheibe (Discus) vor und durchbricht die Längsbänder im Wirbelsäulenkanal. Dabei kann sie die Spinalnerven im betroffenen Gebiet beeinträchtigen und die typischen Schmerzen eines Nervenwurzelsyndroms hervorrufen.

 

In der östlichen Energieleere wird ein Bandscheibenvorfall nicht als primär strukturelle Läsion verstanden, sondern als Ausdruck einer funktionellen und strukturellen Dysbalance, die eine lange Vorgeschichte mit sich trägt. Das Hervortreten der Bandscheibe signalisiert eine «existentielle Überbelastung» eines dahinterliegenden energetisch gestörten Organes, das saniert werden sollte, bevor ein ernsthafter Schaden (Bandscheibenprolaps) besteht.

Denn ein Organ, das seiner natürlichen Funktion nicht gerecht werden kann, reagiert mit Symptomen. Die Reaktion ist über den viszerogenen Reflexbogen -vom Enterotom zum Myotom – erklärbar. Über die Spinalnerven gibt das Organ seinen Reizzustand an das Myotom ab. Es entstehen schmerzhafte Muskelverspannungen.

Da die Bandscheiben nicht neurologisch versorgt sind, kann eine Vorwölbung lange Zeit stumm verlaufen. Schmerzen treten dann auf, wenn umliegende Strukturen in den Krankheitsprozess involviert sind. Spürbar ist dies vor allem bei Bewegungen unter Belastung.

 

So lange keine akuten neurologischen Beschwerden bestehen, kann mit der APM-Therapie ganzheitlich und individuell behandelt werden. Das Ziel der Therapie besteht darin, die Kompensation des Körpers durch die Überlastung individuell und mit Berücksichtigung der jeweiligen Konstitution auszugleichen, um die Bandscheibe nachhaltig zu stärken.

 

Bandscheibenprolaps

 

Bei einem Bandscheibenprolaps hat der Gallertkern (Nucleus pulposus) den Discus durchbrochen und kann die Wurzeln der Spinalnerven beeinträchtigen. So lange jedoch auch hier keine akuten neurologischen Symptome bestehen, kann die APM-Therapie ausgleichend wirken und die Strukturen individuell und nachhaltig stärken. Durch Berücksichtigung der jeweiligen Konstitution wird der ganze Organismus bekräftigt und ein Bewusststeinsprozess ausgelöst, welcher zur Veränderung des eigenen Blickwinkels führt.

 

Nach einer Bandscheibenoperation

 

Nicht selten suchen mich Patienten in meiner Praxis auf, die nach einer Bandscheibenoperation immer noch an Muskelschmerzen und Sensibilitätsstörungen im betroffenen Bereich leiden. Der Grund dafür besteht darin, dass durch das Entfernen des Bandscheibengewebes, das auf den Spinalnerv drückte, nicht die eigentliche Ursache der Beschwerde behoben wurde. Beckengelenksblockaden und die darauffolgenden Fehlstellungen der Wirbelkörper sind mitverantwortlich bei einem Bandscheibenvorfall, ebenso die bereits erwähnte energetische Störung des dahinterliegenden Organes. Die nach der Operation auftretende Inaktivitätsversteifung des betroffenen Bewegungssegmentes beeinträchtigt den physiologischen Bewegungsablauf der Wirbelsäule, wodurch es im Sinne einer Verkettung zur kompensatorischen Überbelastung in kranial angrenzenden Abschnitten kommen kann.

 2020 Designe bei Vitamassage Gesundheitspraxis      Yvonne Plüss     Rosenweg 2     5525 Fischbach-Göslikon     079 / 661 52 22 

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