Stottern ist keine Krankheit, sondern eine Herausforderung!

 

Nicht sagen können, was du wirklich sagen möchtest. Den Konflikten aus dem Weg gehen und schlucken. Dich im Unterricht zurückziehen, aus Angst, in deiner Stimme zu versagen. Findest keinen entspannten Weg, die Worte optimal über die Lippen zu pressen und stellst deine Antworten manchmal so auf den Kopf, dass sie keiner mehr versteht – ganz abgesehen von dir, weil du auf deinen stimmlichen Ausdruck so fixiert bist.

Tage lang zerbrichst du dir den Kopf, bis der Tag des Vortrages anstehst. Dann steigt deine Angst dermassen hoch an, dass es dir buchstäblich die Sprache verschlägt und der Lehrer Mitleid hat mir dir. «Schei…», wieder versagt. Immer mehr ziehst du dich zurück und je öfter du dies tust, desto grösser wird die Hürde. Im Restaurant bestellst du dann das, was für dich am leichtesten zu sagen geht. Gerne hättest du was anderes bestellt...

Glaub mir, das kenne ich alles. Die Grundschule war für mich der blanke Horror. Ich habe nur wenig gute Erinnerungen an diese Zeit, obwohl ich von Vorlesungen und Vorträgen meistens verschont blieb. Ein grosser Fehler. Auch in der Berufslehre. Doch die wenigen guten Erinnerungen liessen meine Hoffnung auf Verbesserung des Redeflusses nie ganz erlöschen. Immer war jemand da, der mich vorangetrieben hat. Immer lohnte es sich, weiter zu suchen, auch für mich selbst, weil ein gewisser Ehrgeiz da war.

Während der Schulzeit habe ich bereits herumexperimentiert und in der Öffentlichkeit angewendet. Aus den verschiedenen Behandlungsmethoden habe ich für mich das Beste herausgenommen und versuchte es nach und nach umzusetzen. Andere Therapien habe ich bald einmal abgesagt, weil es für mich keinen Sinn ergab. Nach der Ausbildung verstärkte sich der Drang zur fliessenden Sprache immer stärker und ich lernte mich durch all die Methoden vor allem selbst besser kennen. Ich fing an zu begreifen, was Stottern bedeutet und vor allem, was es mit mir macht.

 

Nach 30 Jahren «Stotterkarriere» und etlichen Therapien habe ich meinen eigenen Weg gefunden und meiner Sprach Leichtigkeit geschenkt. 

Das Wandlungsphasenmodell der Chinesischen Medizin zeigt deutlich, dass das Stottern nicht nur ein Sprechproblem darstellt… 

 

2% der Weltbevölkerung stottert. 80% von diesen 2% sind männlich. Ich bin eine der restlichen 20% weiblichen Stotterer und möchte dir Mut machen, deinem Weg zu folgen und deiner Sprache eine Chance zu geben. Stottern ist viel mehr als nur eine Sprachstörung. In deinem Inneren trägst du alle Fähigkeiten, die du brauchst, um diese Nuss zu knacken. Das weiss ich aus eigener Erfahrung zu gut und vergewissere dir, dass es auch bei dir funktioniert.

 

Da es für das Stottern nicht «die Behandlung» gibt, wird die Suche nach der Ursache zur wahren Detektivarbeit. Dieser Herausforderung werden wir uns gemeinsam stellen und die Behandlungen optimal auf dich einstellen.

 

Behandlungsziele:

  • Stärkung deiner individuellen Persönlichkeit, und zwar mit Erfolg, weil die APM-Therapie die Inneren Bedingungen stärkt und Schwächen ausgleicht.

  • Entspanntes und freies  Sprechen.

 

Wenn auch du Meister deiner Sprache und deines Selbst werden möchtest, begleite ich dich gerne und unterstütze dich bei deiner Suche.

 

Ich freu mich, dich kennen zu lernen.

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